Über mich

Ich bin 1965 geboren, seit über 25 Jahren glücklich verheiratet und Mutter einer nun schon erwachsenen Tochter. Ausgetretene Pfade waren noch nie meine Sache und ich bin immer meine eigenen Wege gegangen, deshalb könnte man meine Biografie wohl eher als unkonventionell bezeichnen. Ich kann nicht anders, als meiner Neugier und meiner Intuition zu folgen, aber darin bin ich sehr konsequent.

Seit einigen Jahren arbeite ich als Autorin, Bloggerin und Webdesignerin. doch seit ich denken kann, beschäftige ich mich mit Heilkunde.

Als Kind und Jugendliche war ich viel krank. Ein Bewusstsein für Naturheilkunde war damals weder bei meinen Eltern noch bei den Ärzten vorhanden. Es war die Zeit, in der man meinte, dass man mithilfe der Chemie und modernen Pharmazie in naher Zukunft alles würde heilen können. Für jeden Schnupfen wurden damals Antibiotika verschrieben.

Seitdem hat mich mein Körper immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt, die mich aufforderten mich mit den verschiedensten konventionellen und alternativen Behandlungsmethoden auseinanderzusetzen und Erfahrungen zu sammeln.

Leider haben mich die schulmedizinischen Konzepte meist nicht besonders weit gebracht und ich musste weiter auf die Suche gehen, mich selbst informieren und ausprobieren, was mir hilft – oder auch nicht.

Ich habe eine Heilpraktikerausbildung gemacht, mir vielfältiges medizinisches und therapeutisches Wissen erarbeitet. Dabei tauche ich gerne tief und will verstehen wie diese Welt im Allgemeinen und mein Körper im Besondern funktioniert, was mir und anderen wirklich nachhaltig helfen kann.

Naturheilkunde und Schulmedizin

Persönlich ist es mir ein Anliegen keine Gräben zu schaufeln, sondern Brücken zu bauen.

Viel zu häufig verliert sich unsere Welt in Dichotomien von Gut und Böse, Richtig und Falsch, Wissenschaft und Esoterik, Schulmedizin und Naturheilkunde. Schwarz-Weiss Denken ist einfach und bequem, aber oft zu simpel um der Wirklichkeit gerecht zu werden, die Wahrheit liegt mal auf der einen, mal auf der anderen Seite und oft irgendwo dazwischen.

Nicht alles Etablierte ist schlecht, nicht alles Neue ist gut und umgekehrt. Wir sollten immer achtgeben, dass wir nicht anfangen in Konzepten und Überzeugungen festzufahren, egal welcher Couleur, sondern immer wieder neu hinschauen und dann den Umständen entsprechend angemessen agieren.

Am Ende gilt für mich aber vor allem Eines: Wer heilt, hat Recht.

Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass Naturheilkunde und Schulmedizin sich wieder gemeinsam vor allem für eine Heilkunde einsetzen, die den Namen verdient. Jenseits von Dogmen, Vorurteilen und Profitinteressen.

Außerdem wünsche ich mir eine wissenschaftliche Forschung, die ihren Blickwinkel erweitert, die vor allem die Interessen und das Wohlergehen der Menschen im Blick hat und nicht den Anforderungen des Turbokapitalismus unterworfen ist.